Etwa 14 Millionen Menschen sind von Migräne betroffen

In Deutschland sind ca. 14 Millionen Menschen von Migräne betroffen. Schätzungsweise nur 25 Prozent der Patienten wissen um ihre Diagnose. Viele Betroffene kennen Kopfschmerzen aus der Familie, haben von Angehörigen gelernt, dass einige Familienmitglieder an starken Kopfschmerzen leiden, ein freiverkäufliches Schmerzmittel einnehmen und ein Wochenende im Bett verbringen. Sie machen sich keine Gedanken darüber, ob es sich dabei um eine Migräne oder um eine andere Kopfschmerzerkrankung handelt.

Außerdem glaubten viele Betroffene, eine Migräne erkenne man an einseitigen Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Nicht alle Betroffene erfüllen aber alle Diagnosekriterien. Im Kindesalter, bei älteren Menschen und manchmal auch ohne einen speziellen Grund ist die Migräne nicht einseitig. Manche Betroffene leiden an Übelkeit, andere aber nicht. Nur bei sehr häufigen oder starken Kopfschmerzen gehen die Betroffenen zum Arzt und selbst dann ist nicht garantiert, dass die korrekte Diagnose gestellt wird.